Bückeburg von Norden (Ausschnitt), von A. W. Strack, 1825. Leibarzt Dr. Bernhard Christoph Faust, von G. Osterwald, 1836. Rinteln, von M. Merian, 1647. Gräfin Marie zu Schaumburg-Lippe (+1776) mit Hofmohr Alexander (+ 1789).
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Wiedervereinigung im Landkreis Schaumburg 1977


Wappen des Landkreises Schaumburg: in Rot mit blauem
Schildrand ein silbernes Nesselblatt (genehmigt 1979)


Das Ende Schaumburg-Lippes kam mit der Verwaltungsreform der 70er Jahre:
Der Landkreis Schaumburg-Lippe (mit Sitz in Stadthagen) und der Landkreis Grafschaft Schaumburg (mit Sitz in Rinteln) wurden durch Gesetzbeschluss am 1. August 1977 zusammengelegt. Es entstand der neue Landkreis Schaumburg mit Verwaltungssitz in Stadthagen.

Die Grenzen des neuen Landkreises wurden arrondiert: Im Norden kam die Gemeinde Wiedensahl vom Kreis Nienburg hinzu, im Südosten u.a. die Gemeinde Lauenau vom aufgelösten Kreis Springe. Die Stadt Hessisch Oldendorf wurde an den Landkreis Hameln-Pyrmont, Steinhude samt Steinhuder Meer an die Stadt Wunstorf und somit an den Landkreis Hannover abgegeben. Abgesehen von diesen Verlusten, hat der neue Landkreis Schaumburg seither in etwa wieder die Ausdehnung der alten Grafschaft Schaumburg, die sie zur Zeit ihrer Teilung im Jahre 1647 gehabt hat. Nach über 330-jähriger Trennung kam es zur "Wiedervereinigung", der anfänglich zwar teils heftiger Widerstand entgegengesetzt wurde, die jedoch schon nach 25-jähriger Dauer heute allgemein akzeptiert wird. Trotz Verwaltungsreform und Bevölkerungsfluktuation nach dem 2. Weltkrieg ist unter den meisten Schaumburgern bis heute ein Heimatgefühl lebendig geblieben wie wohl in wenigen Landstrichen Deutschlands. Es wurzelt unter anderem im (Unter-) Bewusstsein gemeinsam erlebter Geschichte.


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